Shida Bazyar und Kübra Gümüsay: Ein moderiertes Literaturgespräch

Shi­da­Ba­zyar © Julia Sand­forth

Shi­da Bazyar hat vor drei Jah­ren in Reck­ling­hau­sen ihren Roman „Nachts ist es lei­se in Tehe­ran“ erfolg­reich vor­ge­stellt. Jetzt arbei­tet sie an ihrem neu­en Roman: The­ma­tisch dreht es sich um eine Frau­en­freund­schaft aus einer nicht-wei­ßen Per­spek­ti­ve, das heißt, das ras­sis­ti­sche Deutsch­land wird ver­han­delt. Was die Her­kunft der Figu­ren angeht, steht die sozia­le Her­kunft im Vor­der­grund.

Kübra Gümü­say, gebo­ren 1988 in Ham­burg, ist eine der ein­fluss­reichs­ten Jour­na­lis­tin­nen und poli­ti­schen Akti­vis­tin­nen unse­res Lan­des. Sie setzt sich seit lan­gem für Gleich­be­rech­ti­gung und Dis­kur­se auf Augen­hö­he ein. In ihrem ers­ten Buch „Spra­che und Sein“ geht sie der Fra­ge nach, wie Spra­che unser Den­ken prägt und unse­re Poli­tik bestimmt. Sie zeigt, wie

Kübra Gümü­say © Pau­la Wink­ler

Men­schen als Indi­vi­du­en unsicht­bar wer­den, wenn sie immer als Teil einer Grup­pe gese­hen wer­den – und sich nur als sol­che äußern dür­fen. Doch wie kön­nen Men­schen wirk­lich als Men­schen spre­chen? Und wie kön­nen wir alle – in einer Zeit der immer här­te­ren, hass­erfüll­ten Dis­kur­se – anders mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren?

 

Die Mode­ra­ti­on hat Boze­na Anna Badu­ra.

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