Hilmar Klute: Was dann nachher so schön fliegt

Ein Roman, der im Leben wühlt, ein Buch über die Lei­den­schaft fürs Schrei­ben, die Schön­heit der Chan­ce und die Lie­be zur Lite­ra­tur. Das lite­ra­ri­sche Debüt von Hil­mar Klu­te ist vol­ler Sät­ze, die man am liebs­ten immer wie­der lesen möch­te.

Ruhr­ge­biet, Mit­te der acht­zi­ger Jah­re: Vol­ker Win­ter­berg arbei­tet als Zivil­dienst­leis­ten­der im Senio­ren­heim und schreibt Gedich­te. Er träumt davon, ein Dich­ter zu wer­den wie Peter Rühm­korf und die Leu­te von der Grup­pe 47. Aber vor­läu­fig muss er noch früh­mor­gens sei­ne Alten für den Tag vor­be­rei­ten. Die übri­ge Zeit ver­bringt er trin­kend, rau­chend und schrei­bend in Knei­pen, die Näch­te öfter in frem­den Bet­ten.

Jan Klute (C) Jan Konitzki
Jan Klu­te © Jan Konitz­ki

Ein Kurz­trip per Anhal­ter und ohne Geld nach Paris inspi­riert ihn zu sei­nem bis­lang bes­ten Gedicht, und dann gewinnt er die Teil­nah­me an einem Tref­fen für Nach­wuchs­schrift­stel­ler in West-Ber­lin. In der geteil­ten Stadt lernt er Hei­ner Mül­ler ken­nen, den jun­gen, eigen­tüm­li­chen Dich­ter Tho­mas und vor allem Kat­ja, die mit Vol­ker Aus­flü­ge an die Mau­er macht und ihm nach sei­ner Rück­kehr Lie­bes­brie­fe schreibt. Als Vol­ker ein zwei­tes Mal nach Ber­lin reist, beginnt ein tur­bu­len­tes Aben­teu­er mit Kat­ja und eine ver­wi­ckel­te Odys­see durch das alte West-Ber­lin.

Es mode­riert Ant­je Deist­ler.

Hil­mar Klu­te ist Streif­licht-Redak­teur der Süd­deut­schen Zei­tung. Er hat eini­ge Bücher ver­öf­fent­licht, dar­un­ter eine „eben­so klu­ge wie gründ­li­che und lie­be­vol­le” (FAZ) Rin­gel­natz-Bio­gra­fie. „Was dann nach­her so schön fliegt“ ist sein lite­ra­ri­scher Debüt­ro­man und steht auf der Short­list für den Lite­ra­tur­preis Ruhr 2020.

Kar­ten: RZ-Ticket­cen­ter, 02361–18052730, www.kultur-kommt-ticket.de